Dachsanierung vom Meisterbetrieb

Dachsanierung: einmal richtig statt alle zwei Jahre flicken

Ihr Dach ist 40 Jahre alt, die Ziegel saugen sich voll, im Winter kostet das Dachgeschoss ein Vermögen? Dann ist es Zeit für eine Sanierung, die das Dach für die nächsten 50 Jahre ruhig stellt.

  • Deckung, Dämmung, Dachstuhl und Rinne in einem Zug
  • Energetische Sanierung nach GEG, förderfähig
  • Dachdeckermeister Willi Stockert plant und leitet selbst

Besichtigung vor Ort und Angebot kosten Sie nichts.

Saniertes Steildach mit neuer anthrazitfarbener Eindeckung, Drohnenaufnahme Dasselbe Dach vor der Sanierung mit alten roten Ziegeln Vorher / Nachher

Bei einer Dachsanierung erneuert die Generalbau Stockert GmbH Deckung, Unterdach, Dämmung und Entwässerung in einem Arbeitsgang und setzt den Dachstuhl instand. Sinnvoll ist das ab einem Dachalter von 35 bis 40 Jahren, bei porösen Ziegeln, fehlender Dämmung oder wiederkehrenden Undichtigkeiten. Dachdeckermeister Willi Stockert prüft vorab, ob eine Reparatur reicht.

Sanieren oder reparieren?

Die ehrliche Antwort hängt am Zustand. Ein Dach aus den 80ern mit Betondachstein hat seine Lebensdauer meist erreicht, wenn die Steine an der Oberfläche absanden und Wasser aufnehmen. Dann friert es im Winter in den Poren, die Steine platzen, jedes Jahr sind es ein paar mehr. Ab diesem Punkt ist Flicken teurer als Sanieren. Bei einem Tonziegeldach aus den 70ern kann die Deckung dagegen noch zwanzig Jahre halten, während Rinne, Dämmung und Anschlüsse fällig sind.

Deshalb fängt jede Sanierung bei uns mit einer Bestandsaufnahme an. Willi Stockert geht aufs Dach und in den Dachboden, prüft die Sparren mit dem Stechbeitel auf Fäulnis, schaut sich Kehlen, Kamin und Traufe an und misst die vorhandene Dämmung. Danach wissen Sie, was wirklich gemacht werden muss und was noch warten kann.

Was eine komplette Dachsanierung umfasst

  • Abdecken und Entsorgen. Alte Deckung, Lattung und Unterspannbahn kommen runter. Asbesthaltige Wellplatten oder alte Eternitdächer entsorgen wir nach TRGS 519 mit Nachweis.
  • Dachstuhl. Schadhafte Sparren werden angelascht oder ersetzt, Fußpfetten geprüft, bei Bedarf die Aufschieblinge erneuert. Erst wenn das Holz stimmt, wird aufgebaut.
  • Dämmung. Meistens als Aufsparrendämmung mit PIR- oder Holzfaserplatten. Die Dämmung liegt dann durchgehend auf den Sparren, ohne Wärmebrücken. Alternativ Zwischensparrendämmung, wenn die Aufbauhöhe am Ortgang nicht reicht.
  • Unterdach. Diffusionsoffene Unterspannbahn, alle Nähte verklebt, Nageldichtband unter der Konterlatte.
  • Deckung. Tonziegel oder Betondachstein, Ortgang, First, Schneefang, Lüfterziegel.
  • Anschlüsse und Entwässerung. Kamin und Wände neu eingeblecht, Dachrinne und Fallrohre in Zink oder Kupfer erneuert.
  • Dachfenster. Alte Fenster tauschen wir in diesem Zug gegen neue mit Dreifachverglasung. Nachrüsten kostet später das Doppelte.

Energetische Sanierung und Förderung

Eine gedämmte Dachfläche senkt die Heizkosten spürbar, bei einem ungedämmten Altbau um 20 bis 30 Prozent. Das Gebäudeenergiegesetz gibt dafür einen U-Wert von 0,24 W/(m²K) vor. Mit 16 Zentimetern PIR-Aufsparrendämmung liegen Sie darunter. Wer den Wert auf 0,14 drückt, kann über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) einen Zuschuss von 15 Prozent der Kosten beantragen, mit individuellem Sanierungsfahrplan 20 Prozent. Dafür braucht es einen Energieberater. Wir arbeiten mit zwei Büros aus Osnabrück und Ibbenbüren zusammen und liefern die technischen Nachweise.

Zeitplan und Wetter

Eine Sanierung mit Dämmung dauert bei einem Einfamilienhaus zwei bis drei Wochen. Wir decken das Dach in Abschnitten ab und schließen jeden Abschnitt am selben Tag mit der Unterspannbahn. Regen ist deshalb kein Drama. Frost bei der Verklebung schon, deshalb legen wir Sanierungen zwischen März und November. Sie können im Haus wohnen bleiben, es wird nur laut.

Für wen wir sanieren

Einfamilienhäuser in Ibbenbüren und Lengerich, Bauernhäuser rund um Recke und Mettingen, Mehrfamilienhäuser in Osnabrück und Wallenhorst. Die Dächer im Tecklenburger Land sind oft Satteldächer mit 40 bis 48 Grad Neigung, gelegentlich Krüppelwalm, bei alten Höfen Reetersatz durch Pfannen. Wir kennen die Bauweisen der Region, auch die Fehler, die in den 70ern und 80ern gemacht wurden.

Dämmvarianten im Vergleich

Welche Dämmung passt, hängt von Aufbauhöhe, Nutzung des Dachgeschosses und Budget ab.

Aufsparren, Zwischensparren, oberste Geschossdecke
PositionSo machen wir es
AufsparrendämmungPIR oder Holzfaser, 12 bis 20 cm über den Sparren. Beste Wärmebrückenfreiheit, Sparren bleiben von innen sichtbar. Nur bei Neueindeckung sinnvoll. U-Wert ab 0,14.
ZwischensparrendämmungMineralwolle oder Holzfaser zwischen den Sparren, meist 18 bis 22 cm, plus Dampfbremse innen. Von innen machbar, Deckung bleibt. U-Wert um 0,20 bis 0,24.
KombinationZwischen- plus Untersparrendämmung mit Installationsebene. Für ausgebaute Dachgeschosse, in denen Leitungen verlegt werden.
Oberste GeschossdeckeWenn der Dachboden nicht bewohnt wird: Dämmung auf der Decke, begehbar mit OSB-Platten. Günstigste Variante, erfüllt die GEG-Pflicht.
DampfbremseFeuchtevariable Folie (z. B. pro clima Intello), an alle Bauteile luftdicht angeschlossen. Prüfung mit Blower-Door-Test.

So läuft es ab

Bestandsaufnahme

Dach, Dachboden, Dämmung, Rinne. Willi Stockert prüft alles selbst, mit Fotos für Sie.

Sanierungskonzept

Was muss, was kann, was wartet. Auf Wunsch mit Energieberater und Förderantrag.

Angebot mit Festpreis

Alle Positionen einzeln, Material mit Hersteller, Bauzeit. Verdeckte Schäden werden vorher abgestimmt.

Ausführung in Abschnitten

Jeden Abend ist das Dach dicht. Nach zwei bis drei Wochen gemeinsame Abnahme.

Häufige Fragen

Für ein Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern Satteldach liegen komplette Sanierungen mit Aufsparrendämmung, neuer Deckung und Zinkrinnen meist zwischen 40.000 und 60.000 Euro. Ohne Dämmung entsprechend weniger, mit Dachfenstern und Gauben mehr. Die BEG-Förderung kann 15 bis 20 Prozent zurückholen. Den genauen Preis gibt es nach der Besichtigung, schriftlich und als Festpreis.

Typische Anzeichen: Ziegel oder Steine sanden ab und werden dunkel, weil sie Wasser aufnehmen. Moos wächst in den Kehlen, im Dachboden ist das Holz an den Sparrenfüßen weich. Die Heizkosten steigen, obwohl die Heizung neu ist. Oder die Reparaturen häufen sich. Ab 35 bis 40 Jahren sollte ein Dach mindestens begutachtet werden.

Ja. Wir arbeiten von außen, das Haus bleibt bewohnbar. Es ist laut, vor allem beim Abdecken, und im Dachgeschoss staubt es, wenn die alte Dämmung raus muss. Möbel dort decken wir ab. Strom und Wasser bleiben durchgehend, nur der Zugang zum Garten ist wegen des Gerüsts eingeschränkt.

Ja, über die Bundesförderung für effiziente Gebäude, Einzelmaßnahmen. Der Zuschuss liegt bei 15 Prozent, mit individuellem Sanierungsfahrplan bei 20 Prozent, Obergrenze 30.000 Euro förderfähige Kosten pro Jahr. Voraussetzung: U-Wert unter 0,14 und ein eingebundener Energieberater. Alternativ 20 Prozent Steuerbonus nach § 35c EStG ohne Berater. Wir liefern die Unternehmerbescheinigung.

Selten. Die meisten Dachstühle aus Nadelholz halten 100 Jahre, wenn sie trocken geblieben sind. Kritisch sind Sparrenfüße an undichten Traufen, Kehlsparren und Bereiche um Kamine. Diese Stellen werden angelascht oder abschnittsweise ersetzt. Ein kompletter Dachstuhltausch ist nur bei massivem Schädlings- oder Fäulnisbefall nötig.

Wellplatten und Eternitplatten aus der Zeit vor 1993 enthalten oft Asbest. Der Ausbau ist Sache eines Betriebs mit Sachkunde nach TRGS 519. Die Generalbau Stockert GmbH übernimmt Demontage, Verpackung in Big Bags und Entsorgung mit Nachweis. Die Platten werden nicht gebrochen, die Baustelle wird abgesperrt. Das kostet zusätzlich, steht aber als eigene Position im Angebot.

Angebot anfordern

Schreiben Sie kurz, worum es geht. Wir melden uns zurück, meist noch am selben Werktag.

Ihre Daten gehen ausschließlich an die Generalbau Stockert GmbH. Keine Weitergabe an Dritte, keine Werbung.

Auf einen Blick

Leistung
Komplette Dachsanierung: Deckung, Dämmung, Dachstuhl, Entwässerung, Dachfenster
Förderung
BEG Einzelmaßnahme 15 bis 20 %, alternativ § 35c EStG
Betrieb
Generalbau Stockert GmbH, Dachdeckermeisterbetrieb
Ansprechpartner
Dachdeckermeister Willi Stockert
Einzugsgebiet
Tecklenburger Land, Kreis Steinfurt, Osnabrücker Land
Erfahrung
über 30 Jahre am Dach
Angebot
kostenlos, schriftlich, mit Festpreis
Erreichbarkeit
Montag bis Freitag, 9:00 bis 18:00 Uhr
Bewertung
5,0 von 5 Sternen aus 39 Google-Bewertungen
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